
*Kardamili*Luftansicht*Klick


Der kleine, geschichtsträchtige Ort Kardamili liegt im Schatten der Taygethos Berge. Von Kalamata in südlicher Richtung, führt eine Panoramastrasse durch die hügelige Landschaft. Nach zirka 45 Minuten und weiten Olivenhainen, der Kambosschlucht, sanften Hügeln und kleinen Dörfern, gelangt man hinein nach Kardamili. Die schon in den Schriften des Homers und Asklepius als Heilstätte bekannte, alte Ortschaft Kardamili hat Ihren Charme bewahrt. Die obere Altstadt mit der aufwendig restaurierten Mourzinos Burganlage und dem kleinem Manimuseuum und alten Frischwasserquellen, bieten attraktive Nahausflugsziele. Das Leben in der unteren Altstadt mit Ihren kleinen Cafes, Ouzerias, und netten Geschäften, geht gemächlich vor sich. Nicht wenige haben sich in die Umgebung verliebt, kehren regelmäßig hierher zurück, oder beschließen ganz ansässig zu werden.
Viele lokale Familien, haben in schweren Zeiten, ihr Glück in anderen Ländern versucht. Das so entstandene Mentalitätsgemisch aus Aufgeschlossenheit und Bodenständigkeit mit alten Familientraditionen, lässt schnell Berührungspunkte mit Besuchern entstehen. Man hat Zeit und Interesse and Gästen. Das Zirpen der Zikaden ist vom Juni bis in den Oktober hinein allgegenwärtig. Die vielen, wilden Kräuter schmeicheln dem Geruchssinn.
Ein kilometerlanger Kies/Sandstrand mit glasklarem Wasser, verspricht pures Badevergnügen. Kardamili bietet sich als Ausgangspunkt für verschiedene Tagesexcursionen an. Mögliche Ausflugsziele, sind 4 von der UNESCO als Weltkulturerben ausgezeichnete historische Schauplätze. Olympia, Mistras, Epidaurus und Mykene. Wander und Trekkingfreunde finden hier ab Kardamili ein Terrain markierter Wanderwege für verschiedene Ansprüche vor.
Die wunderschöne Kambosschlucht, kulturelle Schätze aus byzantinischer Zeit, kleine Kapellen und Wehrtürme, bilden die Kulisse Kardamilis. Das Nachtleben spielt sich vorwiegen im 5 Kilometer entfernten Stoupa ab. Hier haben sich Bars & Clubs auf ihr international gemischtes Publikum eingestellt.
Die kleinen Tavernen und Kaffeehäuser in der Altstadt, sorgen sich liebevoll um ihre Gäste. Die traditionell griechische Speisen, aber auch einige internationale Gerichte bestimmen die Küche. Fisch ist nicht ganz billig, aber stets fangfrisch. Der Gemüsegarten der Maniatisa ist gut organisiert und versorgt die ganze Familie, sowie Gäste. Es wird noch auf Qualität wert gelegt. So gehört eigenes Olivenöl und selbst gekelterter Wein in den Tavernen zur Tagesordnung.
Es besteht ein regelmäßiger Linienbusverkehr zwischen Kalamata, Kardamili, weiter nach Stoupa und Itilo. In der Zeit zwischen 14:00 und 17:00 Uhr ist der Einheimische selten anzutreffen. Man sitzt im Schatten, entspannt am Strand. Die Bars und Shops haben bis in die Nacht hinein geöffnet.
Man kommt als Fremder und geht als Freund.